Der Steuerpflichtige kann von der Bezahlung von fünfzig Prozent der verhängten Steuerstrafe befreit werden

Das Gesetz Nr. CL von 2017 über die Abgabenordnung hat die bedingte Steuerstrafe-Vergünstigung nach § 216 eingeführt. Die Voraussetzungen der Inanspruchnahme sind der Verzicht auf das Berufungsrecht gegen den Beschluss der ersten Instanz und die Bezahlung der vorgeschriebenen Steuerdifferenz bis zur Fälligkeit.

Bei Geltendmachung der Steuerstrafe-Vergünstigung wird der Steuerpflichtige von der Bezahlung von fünfzig Prozent der verhängten Steuerstrafe befreit. Bei Erfüllung der obigen Voraussetzungen steht die Vergünstigung automatisch zu, es bedarf keines gesonderten Antrags (außer der Erklärung über den Verzicht auf das Berufungsrecht) und der Steuerpflichtige wird von der Steuerbehörde auch nicht gesondert benachrichtigt.

Die ausführliche Regelung der zu erfüllenden Voraussetzungen können Sie von der Seite der Nationalen Steuer- und Zollbehörde entnehmen.

Im Falle der Inanspruchnahme der bedingten Steuerstrafe-Vergünstigung kann nicht nur keine Berufung eingelegt werden, sondern der Antrag auf eine aufsichtliche Maßnahme kann auch nicht gestellt werden. Legt der Steuerpflichtige keine Berufung ein, verzichtet jedoch auch nicht auf dessen Möglichkeit in der Berufungsfrist, entfällt die Steuerstrafe-Vergünstigung, ein Antrag auf aufsichtliche Maßnahme kann jedoch später noch gestellt werden.

Die Formulare zur Inanspruchnahme der bedingten Steuerstrafe-Vergünstigung können von der Webseite der Nationalen Steuer- und Zollbehörde (NAV) unter dem folgenden Link heruntergeladen werden.